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Neue Homepage der Offene Jugendarbeit
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Osterferienprogramm auf neuer Homepage

Die Offene Jugendarbeit ist seit Dienstag stolzer Besitzer einer eigenen Homepage. Unter www.oja-rosendahl.de können nun viele spannende Informationen über die Offene Jugendarbeit eingesehen werden. Neben Presseartikeln, Öffnungszeiten, Fotos und anderem hat die OJA nun endlich auch eine Plattform für Jugendliche geschaffen, um Kommentare oder Vorschläge an die Jugendarbeit zu richten.

Außerdem bietet die Homepage eine Möglichkeit, Projekte und Aktionen anzukündigen. Das kommende Osterferienprogramm ist bereits ersichtlich. Anmeldungen können nunmehr auch über die Internetseite getätigt werden, heißt es.
Das Ferienprogramm bietet folgende Aktionen:

  • Für Kinder und Jugendliche: Dienstag (30..3.), 16 bis 18 Uhr Kinderzeit + Wii-Konsole, anschließend Billardturnier mit Preisen;
  • Mittwoch (31..3.): 16 bis 18 Uhr Kinderzeit + Wii-Konsole, anschließend Pokerturnier mit Preisen;
  • Donnerstag (1..4.), 17 bis 21 Uhr Fahrt zum Cosmo Bowling nach Münster, Kostenbeitrag: fünf Euro.
  • Kinder (6 bis 12 Jahre): Dienstag (6..4.): Schnitzeljagd durch Osterwick, Kostenbeitrag: ein Euro;
  • Mittwoch (7..4.): Schnitzeljagd durch Holtwick, Kostenbeitrag: ein Euro;
  • Donnerstag (8..4.): Schnitzeljagd durch Darfeld, Kostenbeitrag: ein Euro.

  • AZ v. 29.03.2010

    Jugendforum trifft sich am Montag (18.1.) im Rathaus / Jugendhaus-Konzept auf Tagesordnung
    Kein "Parlament im Kleinen"

    Das zweite Treffen des "Rosendahler Jugendforums" findet am Montag (18..1.) um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rosendahler Rathauses statt. Auf der Tagesordnung stehen das Konzept für das Jugendhaus in Osterwick, Erfahrungsberichte zur Skateranlage in Darfeld sowie die Weiterentwicklung des Internet-Jugendforums. Eingeladen sind alle Rosendahler Jugendlichen im Alter von 14 bis 21 Jahren. Unser Redaktionsmitglied Stephanie Dircks sprach über dieses neue Gremium mit Dorothea Roters, die für Jugendangelegenheiten zuständige Mitarbeiterin im Rosendahler Rathaus. Sie war bereits im Frühjahr 2009 von der Politik beauftragt worden, einen Beteiligungsprozess von Kindern und Jugendlichen in Gang zu bringen. Zurzeit begleitet sie das Rosendahler Jugendforum als Vermittlerin zu Politik und Verwaltung.

    Frau Roters, was steckt hinter dem Rosendahler Jugendforum?

    Dorothea.Roters: Das Wesen des Rosendahler Jugendforums wurde im vergangenen Jahr von Kindern und Jugendlichen bei mehreren Zusammenkünften gemeinsam erarbeitet. Hintergrund der Bemühungen war der Wunsch, Kinder und Jugendliche stärker an politischen Willensentscheidungen zu beteiligen. Das Jugendforum ist dabei ein offenes Gremium aller Kinder und Jugendlichen im Alter von 14 bis 21 Jahren, das sich informell in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen trifft.

    Und wer gehört diesem Forum an?

    Dorothea.Roters: Es gibt keine offiziellen gewählten Vertreter und keine Teilnehmerbegrenzung. Jeder kann an den Sitzungen teilnehmen, der in Rosendahl lebt und 14 bis 21 Jahre alt ist.

    Worüber entscheidet das Gremium?

    Dorothea.Roters: Das Jugendforum trifft keine Entscheidungen, sondern gibt ein Meinungsbild ab, das durchaus unterschiedliche Haltungen widerspiegelt. Insofern darf man es nicht mit einem Jugendparlament verwechseln. Wenn es ein Entscheidungsgremium wäre, müssten die Mitglieder formell gewählt werden, um einen politischen Auftrag erfüllen zu können. Mehrheitsverhältnisse wären dann notwendig und insofern die Besetzung des Gremiums von ausschlaggebender Bedeutung. Die Folge wäre, dass nur einige wenige beteiligt und politische Strukturen der Erwachsenenwelt kopiert würden. Aber gerade das soll vermieden werden. Es geht hier nicht um ein "Parlament im Kleinen", sondern um echte Beteiligung, bei der jeder Gehör finden kann.

    Wie werden die betroffenen Kinder und Jugendlichen angesprochen?

    Dorothea.Roters: Der direkte Weg ist derzeit noch eine schriftliche Einladung, die über alle Rosendahler Vereine, in denen Kinder und Jugendliche vertreten sind, sowie über die Offene Jugendarbeit verteilt wird. Hier sind die Vereine besonders gefragt, die diese Termine und Informationen an die Kinder und Jugendlichen im Verein weitergeben sollten. Es ist angedacht, Einladungen per E-Mail oder über die Jugendforum-Seite der Rosendahler Homepage bekannt zu machen.

    Und wer transportiert dann das Meinungsbild aus dem Jugendforum an Verwaltung und Politik?

    Dorothea.Roters: Derzeit gibt es noch keinen Sprecher des Jugendforums. Das ist auch schwer zu handhaben, da es sich ja um ein offenes Gremium mit wechselnden Beteiligungen handelt. Es ist aber gut möglich, aus dem Gremium Experten in besonderer Sache zu benennen, die zu bestimmten Sachthemen Stellung in der Öffentlichkeit und in den politischen Gremien beziehen. Momentan nehme ich noch eine sogenannten "Lotsenfunktion" wahr, indem ich zu den Sitzungen einlade und die Ergebnisse weiterleite. Man darf schließlich nicht vergessen, dass sich das Jugendforum noch in der Erprobungsphase befindet und weiterentwickeln wird.

    Was steht auf der Tagesordnung des nächsten Treffens?

    Dorothea.Roters: Das Konzept für ein Jugendhaus ist natürlich das bedeutendste Thema. Hier werden Mitstreiter gesucht, die nicht nur am Konzept mitwirken, sondern auch handfest mithelfen bei der Umsetzung. Mitwirkung ist bei diesem Thema besonders wichtig und nachhaltig, denn es soll ja nicht nur ein Haus für die Jugend, sondern auch ein Haus von der Jugend sein.

    Wie sehen Sie die Zukunft des Jugendforums?

    Dorothea.Roters: Das Rosendahler Jugendforum befindet sich im Anfangsstadium und ist nicht statisch, sondern unterliegt einer ständigen Weiterentwicklung. Die Jugendlichen bestimmen selbst, wohin die Reise geht. Wichtig ist dabei aber immer, dass das Jugendforum ernst genommen und ihm Wertschätzung entgegengebracht wird, in der Öffentlichkeit, von der Politik, in der Verwaltung. Denn die Kinder und Jugendlichen sind nun einmal die Experten in eigener Sache.

    AZ vom 13. Januar 2010 - sd -

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