"Jetzt gibts nur noch Bratkartoffeln"
Klein-Julian sahnt auf der Kartoffelkirmes ab / Autoscooter und Kinderolympiade begeistern Kinder
„Nein Julian, nicht noch mal drehen. Wie sollen wir das denn alles nach Hause bekommen?“, ruft Papa Entrup mit einem leisen Anflug von Verzweiflung. Gemeinsam mit seiner Frau und den Großeltern beobachte er, wie der Sohnemann beim Glücksrad Kartoffelsäcke gewinnt, die passend zum Namen der Kartoffelkirmes in Osterwick verlost werden. Aber Julian lässt sich nicht beirren: Die ersten fünf Kilo Kartoffeln hat der Sechsjährige schon gewonnen. Auch diesmal hat er Glück und räumt den nächsten Sack ab. „Jetzt gibt’s in nächster Zeit wohl erstmal Bratkartoffeln und Reibekuchen zu essen“, lacht Oma.
Doch auch wer beim Glücksrad leer ausging, konnte ordentlich schlemmen und stöbern auf der traditionellen Osterwicker Kirmes. Zum Herbstanfang lockte sie wieder viele Besucher an. Von Obst und Gemüse über Schmuck und Dekoartikeln bis hin zum neuen Auto war für jeden etwas dabei. Viele Attraktionen und Fahrgeschäfte, die rund um die Osterwicker Kirche aufgebaut waren, ließen die Herzen der kleinen Besucher höher schlagen.
Wer sein Taschengeld aber lieber in Spielzeug oder Kinderbücher eintauschen wollte, hatte dazu auf dem Kinderflohmarkt Gelegenheit. „Die Geschäfte laufen gut. Ich hab schon 24 Euro eingenommen“, freute sich Niklas, der zusammen mit zwei Freunden ein paar Sachen aus den eigenen Kinderzimmern verkaufen wollte.
Am Stand der LVM betreute Isabel Schürmann die Kinderolympiade. Hier gab es für die Kleinen Preise zu gewinnen. Allerdings mussten sie zuerst in mehreren Spielen ihr Geschick unter Beweis stellen.
Geschick allein reichte beim Gewinnspiel der Verkehrswacht Coesfeld nicht aus. Hier war knallhartes Wissen gefragt, um an den begehrten Hauptgewinn, ein nagelneues Fahrrad, zu kommen. „ Wir wollen ja auch ein bisschen zum Nachdenken anregen“, so Ralf Düesmann. Zusammen mit seinen Polizeikollegen besucht er häufig Kindergärten und Schulen. Am Sonntag stand er mit Rat und Tat in Osterwick zur Seite. Unterstützt wurde er dabei von Achim Woitek und Jürgen Lobbe von der Verkehrswacht Coesfeld. Sie ließen mit Hilfe einer Vorrichtung Interessierte am eigenen Leib spüren, wie stark zehn km/h im Falle eines Aufpralls auf den eigenen Körper wirken. „Das war schon heftig“, wunderte sich Frank Schlusemann, der das Experiment gewagt hatte. Wem das noch nicht genug Action war, der kann es auch heute noch Autoscooter fahren. Die Fahrgeschäfte haben noch bis in den Nachmittag hinein geöffnet.
AZ v. 23.09.12 -jm-
Wer sein Taschengeld aber lieber in Spielzeug oder Kinderbücher eintauschen wollte, hatte dazu auf dem Kinderflohmarkt Gelegenheit. „Die Geschäfte laufen gut. Ich hab schon 24 Euro eingenommen“, freute sich Niklas, der zusammen mit zwei Freunden ein paar Sachen aus den eigenen Kinderzimmern verkaufen wollte.
Am Stand der LVM betreute Isabel Schürmann die Kinderolympiade. Hier gab es für die Kleinen Preise zu gewinnen. Allerdings mussten sie zuerst in mehreren Spielen ihr Geschick unter Beweis stellen.
Geschick allein reichte beim Gewinnspiel der Verkehrswacht Coesfeld nicht aus. Hier war knallhartes Wissen gefragt, um an den begehrten Hauptgewinn, ein nagelneues Fahrrad, zu kommen. „ Wir wollen ja auch ein bisschen zum Nachdenken anregen“, so Ralf Düesmann. Zusammen mit seinen Polizeikollegen besucht er häufig Kindergärten und Schulen. Am Sonntag stand er mit Rat und Tat in Osterwick zur Seite. Unterstützt wurde er dabei von Achim Woitek und Jürgen Lobbe von der Verkehrswacht Coesfeld. Sie ließen mit Hilfe einer Vorrichtung Interessierte am eigenen Leib spüren, wie stark zehn km/h im Falle eines Aufpralls auf den eigenen Körper wirken. „Das war schon heftig“, wunderte sich Frank Schlusemann, der das Experiment gewagt hatte. Wem das noch nicht genug Action war, der kann es auch heute noch Autoscooter fahren. Die Fahrgeschäfte haben noch bis in den Nachmittag hinein geöffnet.
AZ v. 23.09.12 -jm-





