Neuer Blick auf alte Kirche
90 Jahre nach der Erweiterung: Kirchweihfest in Osterwick mit Tag der Begegnung
Klein, aber fein soll der runde Geburtstag gefeiert werden. Genau 90 Jahre sind vergangen, seit die Osterwicker Pfarrkirche Ss. Fabian und Sebastian eingeweiht wurde – zumindest in ihrer heutigen Form. „Tatsächlich stammen die Haupttteile aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts“, betont Pastor Dirk Holtmann. „Das ist imposant.“ Wenn aber am Samstag (15. 9.) mit einem Tag der Begegnung das Kirchweihfest begangen wird, stehen vor allem die Baumaßnahmen mit Fertigstellung im Jahr 1922 im Mittelpunkt.
90 Jahre – kein echtes Jubiläum, aber allemal ein Grund, auf die Geschichte der Kirche zurückzublicken. „Wir wollen die Entwicklung ins Bewusstsein rücken“, sagt Holtmann. Gerade auch im Hinblick auf 2022, wenn das 100-jährige Kirchweihfest gefeiert werden kann. Geplant ist am 15. September kein offizieller Festakt, sondern eher ein gemütliches Beisammensein rund um eine Festmesse. Holtmann: „Wir haben den Samstag gewählt, weil am Tag darauf die Große Kreuztracht in Coesfeld stattfindet und wir dazu nicht in Konkurrenz treten wollen.“
Die Besonderheit der Osterwicker Kirche: Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts wegen der immer größer werdenden Gemeinde nicht abgerissen und neu gebaut, wie es ursprünglich mal angedacht war, sondern auf eine ungewöhnliche Weise erweitert. „Der alte Chor ist abgetragen und an der Hinterseite wieder neu aufgebaut worden“, erzählt Dirk Holtmann – die Erweiterung habe praktisch in der Mitte stattgefunden. Auch der alte Turm sei erhalten geblieben und seitlich von den beiden neuen Türmen eingefasst worden. 1908 ist damit begonnen worden nach Plänen des Architekten Ludwig Becker aus Mainz, der unter anderem auch für den Um- beziehungsweise Neubau der Kirchen in Legden und Lette verantwortlich war. Am 12. September 1922 ist die heutige Osterwicker Kirche eingeweiht worden mit einem dreifachen Jubiläum: Pfarrer Wentrup, unter dessen Regie die Baumaßnahme erfolgt ist, feierte damals seinen 75. Geburtstag, sein 50-jähriges Priesterjubiläum und 25-jähriges Dienstjubiläum in Osterwick.
Viele Informationen rund um die Baujahre und die vielen kleinen Schätze der Kirche sollen alle Interessenten im Rahmen einer Ausstellung erhalten können. „Wir zeigen Fotos und haben auch noch alte Dokumente wie die Baupläne von 1905“, berichtet Karl Langer, vom Pfarrgemeinderat. Und sogar die regelmäßigen Besucher werden noch eine Reihe von bislang unbekannten Details erfahren, ist sich Pastoralreferentin Reinhildis Lösing sicher: „Selbst wir entdecken dort immer wieder Neues.“
A.Z v. 29.08.2012 -fw-
Die Besonderheit der Osterwicker Kirche: Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts wegen der immer größer werdenden Gemeinde nicht abgerissen und neu gebaut, wie es ursprünglich mal angedacht war, sondern auf eine ungewöhnliche Weise erweitert. „Der alte Chor ist abgetragen und an der Hinterseite wieder neu aufgebaut worden“, erzählt Dirk Holtmann – die Erweiterung habe praktisch in der Mitte stattgefunden. Auch der alte Turm sei erhalten geblieben und seitlich von den beiden neuen Türmen eingefasst worden. 1908 ist damit begonnen worden nach Plänen des Architekten Ludwig Becker aus Mainz, der unter anderem auch für den Um- beziehungsweise Neubau der Kirchen in Legden und Lette verantwortlich war. Am 12. September 1922 ist die heutige Osterwicker Kirche eingeweiht worden mit einem dreifachen Jubiläum: Pfarrer Wentrup, unter dessen Regie die Baumaßnahme erfolgt ist, feierte damals seinen 75. Geburtstag, sein 50-jähriges Priesterjubiläum und 25-jähriges Dienstjubiläum in Osterwick.
Viele Informationen rund um die Baujahre und die vielen kleinen Schätze der Kirche sollen alle Interessenten im Rahmen einer Ausstellung erhalten können. „Wir zeigen Fotos und haben auch noch alte Dokumente wie die Baupläne von 1905“, berichtet Karl Langer, vom Pfarrgemeinderat. Und sogar die regelmäßigen Besucher werden noch eine Reihe von bislang unbekannten Details erfahren, ist sich Pastoralreferentin Reinhildis Lösing sicher: „Selbst wir entdecken dort immer wieder Neues.“
A.Z v. 29.08.2012 -fw-





