Eine Heimat für alle Rosendahler
Die aktuelle Diskussion macht wütend, das geben sie ehrlich zu. Und sie löst Unverständnis aus. "Wir haben hier die einmalige Chance, Kinder und Jugendliche von der Straße zu holen", betont Lisa Bolte. "Das darf nicht kaputt gemacht werden." Deshalb ist für den Jugendbeirat der Offenen Jugendarbeit klar: Nur das Haus der Zukunft bringt eine Zukunft.
Denn völlig abgesehen von der derzeitigen Schließung des Osterwicker Jugendkellers seien die Räumlichkeiten in allen Ortsteilen nicht geeignet, die Bedürfnisse zu erfüllen. "In Holtwick fehlt es an allem, da ist nicht einmal Platz für einen Kickertisch", beschreibt Marcel Vitzthum den Keller des Pfarrheimes eher als "Durchgangszimmer, in dem wir immer Bedenken haben müssen, eine andere Gruppe zu stören." Auch in Darfeld, ergänzt Mara Meier, seien die Räumlichkeiten zu beengt, um Aktivitäten anzubieten oder sich mit einer größeren Gruppe zu treffen. Und Bastian Benning ist davon überzeugt, dass der muffige Keller in Osterwick dazu führe, dass viele Eltern ihre Kinder erst gar nicht zum Jugendtreff schicken: "Die Resonanz könnte noch größer sein, wenn wir in einem Jugendhaus geeignete Räume hätten."
Dafür wollen sie kämpfen, auch wenn gerade das Bürgerbegehren gegen die Umsetzung des "Hauses der Zukunft" im alten Gemeindebauhof in Osterwick läuft. Manche Argumente, die dabei vorgebracht werden, seien schlichtweg falsch, ärgert sich Bastian Benning. Er ist davon überzeugt, dass auch die Holtwicker und Darfelder nach Osterwick kommen werden. "Die Taxibusse können genutzt werden, selbst mit dem Fahrrad ist das machbar, außerdem bringen Eltern ihre Kinder ja auch zum Kino oder zum Hallenbad", erklärt er. "Sie werden auch die Angebote des Jugendhauses nutzen." Angebote, die schließlich nicht allein auf Jugendliche zielen: "Es geht ja auch um die Kinder ab sechs Jahren." Obendrein sei ja auch geplant, die Treffs in den anderen beiden Ortsteilen zu erhalten, ergänzt Lisa Bolte.
Wenn es wie geplant zur Realisierung des Jugendhauses komme, haben die Mitglieder des Jugendbeirates überhaupt keine Bedenken, was den ehrenamtlichen Einsatz angeht. "Beim Umbau sind alle dabei", versichert Lisa Bolte. "Wir haben ja lange genug dafür gekämpft." Sie hoffen darauf, bald ihr Jugendhaus präsentieren zu können - "dann können sich alle davon überzeugen, dass es eine gute Sache ist", erklärt Bastian Benning. Dazu werde es jetzt notwendig sein, ihre Anliegen ernst zu nehmen. "Die Politiker und Bürger sollten mit uns sprechen und hören, was uns wichtig ist", fordert Lisa Bolte. "Dafür sind wir alt genug."
AZ v. 03.03.2010 -fw-
Dafür wollen sie kämpfen, auch wenn gerade das Bürgerbegehren gegen die Umsetzung des "Hauses der Zukunft" im alten Gemeindebauhof in Osterwick läuft. Manche Argumente, die dabei vorgebracht werden, seien schlichtweg falsch, ärgert sich Bastian Benning. Er ist davon überzeugt, dass auch die Holtwicker und Darfelder nach Osterwick kommen werden. "Die Taxibusse können genutzt werden, selbst mit dem Fahrrad ist das machbar, außerdem bringen Eltern ihre Kinder ja auch zum Kino oder zum Hallenbad", erklärt er. "Sie werden auch die Angebote des Jugendhauses nutzen." Angebote, die schließlich nicht allein auf Jugendliche zielen: "Es geht ja auch um die Kinder ab sechs Jahren." Obendrein sei ja auch geplant, die Treffs in den anderen beiden Ortsteilen zu erhalten, ergänzt Lisa Bolte.
Wenn es wie geplant zur Realisierung des Jugendhauses komme, haben die Mitglieder des Jugendbeirates überhaupt keine Bedenken, was den ehrenamtlichen Einsatz angeht. "Beim Umbau sind alle dabei", versichert Lisa Bolte. "Wir haben ja lange genug dafür gekämpft." Sie hoffen darauf, bald ihr Jugendhaus präsentieren zu können - "dann können sich alle davon überzeugen, dass es eine gute Sache ist", erklärt Bastian Benning. Dazu werde es jetzt notwendig sein, ihre Anliegen ernst zu nehmen. "Die Politiker und Bürger sollten mit uns sprechen und hören, was uns wichtig ist", fordert Lisa Bolte. "Dafür sind wir alt genug."
AZ v. 03.03.2010 -fw-





